Ärzte

 Das Berufsbild es Arztes ist von seiner Selbständigkeit und Verantwortlichkeit für Leib und Leben von Menschen geprägt. Daran hat ein hochspezialisierter, von Bürokratie und Technisierung bestimmter Alltag nichts geändert.

Der Arzt heute ist ambivalenter Teilnehmer eines differenzierten Gesundheitssystems und will in seinem Selbstverständnis unabhängig bleiben.

 Um Konflikten auf diesem Gebiet angemessen begegnen zu können, arbeitet Konsens stiften als interdisziplinäres Team. In diesem Team versammeln sich Fachwissen über Konflikte, medizinischer Sachverstand, juristische Expertise und eine genaue Kenntnis des Marktes.

 Konflikte im Krankenhaus

 ·       Die Gesetze der Wirtschaftlichkeit treffen in der Klinik auf die Gesetze einer Standesethik.

·       Unterschiede in fachlicher Meinung und persönlicher Haltung sind Teil des kollegialen Alltags. 

·       Nicht immer sind die Auffassungen über Führungsverhalten auf Seiten der ärztlichen Leitung und der Mitarbeiter kongruent.

 

Konflikte des niedergelassenen Arztes

 ·       Im Arzt-Patientenverhältnis können durch vermutete Behandlungsfehler Störungen auftreten. Erfahrungsgemäß bringt der Weg zu Gericht allenfalls eine pekuniäre Wiedergutmachung, löst den Konflikt aber nicht.

·       Die Zusammenarbeit in Praxisgemeinschaften zielt auf dauerhaften Erfolg. Sie ist abhängig vom gedeihlichen Zusammenwirken  in fachlicher und menschlicher Hinsicht.

·       Als Schnittstellen zwischen ambulantem und stationärem Bereich sollen Medizinische Versorgungszentren die Vorzüge beider Systeme effizient nutzen. Reibungsloses fachliches und menschliches  Zusammenspiel sind gefragt.

Störungen in diesem sensiblen Zusammenspiel münden leicht in Konflikte.Und nicht immer ist der Konflikt dort beheimatet, wo er sichtbar wird.

Eine genaue Konfliktanalyse und – bearbeitung hilft den Beteiligten, ihre Kompetenzen wieder für das gemeinsame Ziel zu aktivieren.